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Glycin verbessert die Symptome bei Knochenerkrankungen

Die Aminosäure Glycin kann der Organismus zwar selbst aus Fisch, Fleisch oder Milch produzieren, allerdings gelingt dies in vielen Fällen nicht in ausreichender Form. Folge können dann z. B. Knochen- und Gelenkerkrankungen wie Arthrose oder Osteoporose sein.

Spanische Wissenschaftler (Referenz: Doktorarbeit von Patricia de Paz Lugo vom „Cellular Metabolism Institute“ in Teneriffa aus dem Jahr 2007) verabreichten 600 Teilnehmern (im Alter zwischen 4 und 85 Jahren) einer Studie Glycin als Nahrungsergänzung. Alle Probanden litten an Knochenerkrankungen. In allen 600 Fällen konnten die Symptome deutlich verbessert werden.

Glycin lindert den Gelenkschmerz

Arthrose geht meistens einher mit Knochen- und Gelenkschmerzen. Aus diesem Grund nehmen Betroffene sehr häufig Schmerzmittel ein, welche zumindest bei langfristigem Gebrauch nicht frei von möglichen Nebenwirkungen sein können. Laut Studien von Wissenschaftlern aus Spanien kann in dieser Situation vor allem die Aminosäure Glycin als Nahrungsergänzung hilfreich sein. (Referenz: Doktorarbeit von Patricia de Paz Lugo vom „Cellular Metabolism Institute“ in Teneriffa aus dem Jahr 2007)

Sie behandelte 300 Arthrose- und Osteoporosepatienten 16 Wochen lang täglich mit 1000 mg Glycin. Darunter auch eine Kontrollgruppe, die kein Glycin erhielt. Das Ergebnis dieser Studie spricht eindeutig für Glycin als Nahrungsergänzung:

  • Um 55 % reduzierte sich der Verbrauch an Schmerzmitteln bei den Teilnehmern der Glycin-Gruppe

  • 70 % der Teilnehmer aus der Glycin-Gruppe stellten eine stark verminderte Schmerzintensität fest

Arginin unterstützt den Knochenaufbau

Arginin ist an der Kollagenbildung beteiligt und unterstützt das Wachstum der Osteoblasten. Diese sind für die Knochenbildung verantwortlich. Vor allem ältere Frauen können bei einem Mangel an Arginin an Osteoporose erkranken. Eine Nahrungsergänzung mit Arginin kann sowohl die Stärke der Knochen als auch den Gehalt an Mineralstoffen erhöhen. Dies ist das Ergebnis einer Studie aus dem Jahr 2002. (Referenz: Ammann, Laib, Bonjour et al. „Dietary essential aminoacid supplements increase the bone strength by influencing bone mass & bone microarchitecture in ovariectomized adult rats fed an isocaloric low-protein diet”, Bone Miner Res. 2002)

Für den Knorpelstoffwechsel sind auch schwefelhaltige Aminosäuren wie Cystein von Bedeutung. Schwefel ist einer der wichtigsten Bestandteile der Knorpel. Eine ausreichende Versorgung mit Cystein ist somit überaus wichtig.

Gelatine enthält Aminosäuren, die für den Knorpelaufbau wichtig sind

Gelatine wird aus der Haut von Rindern oder auch aus Schweineschwarten gewonnen. Die Aminosäuren im Kollagen der menschlichen Knorpelzellen sind denen des Gelatine-Kollagens extrem ähnlich. Bei einer Arthrose geht größtenteils Kollagen verloren. Deshalb ist es sinnvoll, einem Gelenk dieses Kollagen wieder zuzuführen. Es ist nachgewiesen, dass die Gelatine, die wir mit der Nahrung oder als Nahrungsergänzung aufnehmen, auch tatsächlich in die Gelenksubstanz gelangt. Gelatine ist häufig in großen Mengen in den Kapselhüllen bei Nahrungsergänzungsmitteln enthalten.

Neben den Aminosäuren sind auch einige Vitamine und Mineralstoffe für die Gelenke von Bedeutung. Vitamin C ist an der körpereigenen Cortison-Synthese beteiligt. Dies wird bei Gelenkentzündungen vermehrt gebildet und ist für die Regeneration der Knorpelsubstanz von Bedeutung. Zink ist notwendig für den antioxidativen Gelenk-Schutz. Vitamin B6 und Magnesium sind wichtige Gelenknährstoffe, da sie einen effektiven Schutz vor Freien Radikalen bieten, welche den Verschleiß der Gelenkknorpel fördern und somit Gelenkprobleme mitverantworten.

Spanische Wissenschaftler verabreichten 600 Teilnehmern einer Studie Glycin als Nahrungsergänzung. Alle Probanden litten an Knochenerkrankungen. In allen 600 Fällen konnten die Symptome deutlich verbessert werden.